Ratgeber
So funktioniert SEO für Heilpraktiker
SEO für Heilpraktiker bedeutet, bei den Suchen nach Ihren Verfahren und Ihrer Stadt sichtbar zu sein und Patienten dann mit einem sachlichen, vertrauenswürdigen Auftritt zu überzeugen.
Das Google-Unternehmensprofil zuerst
Laut Google hängen die lokalen Ergebnisse von Relevanz, Entfernung und Bekanntheit ab (Google-Hilfe). Ein vollständiges Google-Unternehmensprofil mit passender Kategorie, Leistungen, klaren Hinweisen zur Terminvergabe und Fotos Ihrer Praxis ist deshalb der wichtigste Schritt. Der Name im Profil muss Ihrem echten Praxisnamen entsprechen, ohne Zusätze wie „Schmerzen sofort lindern“ (Google-Richtlinien).
Eine Seite pro Verfahren
Viele Patienten suchen direkt nach der Methode. Eine eigene Seite für Osteopathie, Akupunktur oder Ihre Psychotherapie erklärt, wie eine Sitzung abläuft, wie lange sie dauert, was sie kostet und ob private Zusatzversicherungen Kosten übernehmen können. So erreichen Sie genau die Menschen, die nach Ihrer Arbeitsweise suchen.
Vertrauen bei Gesundheitsthemen
Bei Themen, die die Gesundheit betreffen, legt Google nach eigenen Angaben besonders viel Gewicht auf Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit (Google Search Central). Zeigen Sie deshalb Ihre Ausbildung, Ihre Erlaubnis als Heilpraktiker, Fortbildungen und Ihre Mitgliedschaft in einem Berufsverband.
Klare Grenzen beim Heilmittelwerbegesetz
Das Heilmittelwerbegesetz verbietet irreführende Werbung, insbesondere wenn Verfahren eine therapeutische Wirksamkeit zugeschrieben wird, die sie nicht haben (§ 3 HWG). Außerhalb der Fachkreise darf sich Werbung für Behandlungen nicht auf die in der Anlage genannten Krankheiten beziehen, darunter bösartige Neubildungen, meldepflichtige Infektionen und Suchterkrankungen (§ 12 HWG, Anlage). Auch Äußerungen Dritter sind eingeschränkt (§ 11 HWG).




