Ratgeber
Worauf es für polnische Unternehmen bei Google ankommt
Ob Fliesenleger, Reinigungsfirma oder Kosmetikstudio: Wer in Deutschland neue Kunden über Google gewinnen will, braucht eine Website und ein Google-Profil, die deutsche Kunden ansprechen und deutsche Vorgaben erfüllen.
Für deutsche Suchen schreiben, nicht übersetzen
Eine wörtliche Übersetzung trifft selten die Begriffe, die deutsche Kunden eingeben. Was auf Polnisch „remont mieszkania“ heißt, suchen deutsche Kunden als „Wohnung renovieren“, „Wohnungssanierung“ oder „Renovierung“, meist mit dem Namen der Stadt. Jede wichtige Leistung braucht deshalb eine eigene Seite mit genau diesen Begriffen und dem Ort, an dem Sie arbeiten.
Das Google-Unternehmensprofil zuerst
Bei Suchen mit Ortsbezug zeigt Google zuerst die Karte mit drei Unternehmen. Laut Google zählen dafür Relevanz, Entfernung und Bekanntheit, wozu auch Bewertungen gehören (Google-Hilfe). Ein vollständiges Google-Unternehmensprofil mit echtem Firmennamen, passender Kategorie, Leistungen und Fotos ist deshalb oft der schnellste Weg zu neuen Anfragen.
Impressum und Datenschutz nach deutschen Regeln
Wer in Deutschland eine geschäftliche Website betreibt, braucht ein Impressum. Die Pflicht ergibt sich seit 2024 aus § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG). Dazu kommen eine Datenschutzerklärung nach der DSGVO und, sobald Cookies oder externe Dienste eingesetzt werden, eine Einwilligung der Besucher. Eine fehlende oder fehlerhafte Angabe wirkt auf deutsche Kunden unseriös und kann teure Abmahnungen nach sich ziehen.
Zweisprachig, aber sauber getrennt
Wenn Sie zusätzlich polnischsprachige Kunden in Deutschland ansprechen möchten, kann eine zweite Sprachversion sinnvoll sein. Wichtig ist eine klare Trennung: eigene Seiten je Sprache, die Google über hreflang-Angaben einander zuordnet (Google Search Central). Gemischte Seiten mit deutschen und polnischen Absätzen verwirren Besucher und Suchmaschine gleichermaßen.




